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"Mit Farbe gegen die Öde auf den Fluren"
Hauptschule Bramsche

Bramscher Nachrichten 15.09.2007

Mit Farbe gegen die Öde auf den Fluren

pp Bramsche.

Die Hauptschule Heinrichstraße hat ihrem Schulleiter einen Herzenswunsch erfüllt: "Im Großen und Ganzen war das Gebäude öde", erinnerte sich gestern Wilhelm Lampe an den ersten Eindruck, den sein neuer Arbeitsplatz im Sommer 2006 auf ihn gemacht hatte. Heute zeigt ein Lichthof im Obergeschoss, wie freundlich sich inzwischen die Hauptschule im Innern verändert hat.

Schulsozialarbeiter Wilfried Gerke hatte die Sache in die Hand genommen und fand in Jenny Moll-Heisig eine kreative Kraft, die am Computer mögliche Fresken entwarf und zur Diskussion stellte. "Wir wollten nicht irgendwie streichen", erklärte Gerke. Die Entwürfe fanden jedenfalls breite Zustimmung; als Alois Lager vom Gebäudemanagement signalisierte, dass die Stadt die Materialkosten trägt, ging es im Frühjahr ans Werk.

Mit Erfolg warben Gerke, Lampe und Sandra Castrup in den Klassen um tatkräftige Unterstützung. Gleich im Anschluss an sechste Stunden, in der Freizeit und sogar in den Ferien trafen sich Freiwillige, um unter Anleitung Wände nach den Entwürfen von Moll-Heisig farblich zu gestalten. "Das ist von Dauer", gab sich der Schulleiter zuversichtlich, dass die "Kunstwerke" nicht wie andere Wände beschmutzt oder beschädigt werden. Die Hauptschüler identifizierten sich schließlich mit ihrer Arbeit: "Ich bin dabei gewesen."

Laut Gerke "soll und muss es weitergehen". Lampe und Castrup fanden bemerkenswert, dass die Hauptschüler "mit Spaß bei der Sache geblieben" seien. Der Schwung solle mitgenommen werden, wenn jetzt Treppenhaus und Eingangshalle an die Reihe komme.

Der erste Abschnitt kann sich sehen lassen: Steinritzungen aus der Bronzezeit in Schweden zieren eine Stirnseite des oberen Lichthofes der Hauptschule.

Foto: Bernhard Tripp


Vorher - Nachher- Beispiele, die schon umgesetzt sind.


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